|
Prof. Barbara Koerppen, geb. Boehr: Gründete 1961 das JSO und leitete es bis 1974. Ihr Mann ist der Komponist Alfred Koerppen. Sie ist Violinlehrerin an der Hochschule für Musik und Theater, Hannover. |
|
Prof. Heinz
Hennig: Gründete 1961 das JSO und leitete es bis 1974. Heinz Hennig
studierte nach dem Besuch des Musischen Gymnasiums in Frankfurt a. M. die
Fächer Klavier und Dirigieren. 1950 gründete er den Knabenchor
Hannover sowie 1952 den Mädchenchor Hannover, ersteren leitet er ununterbrochen
bis heute. Von 1962 bis 1992 war Prof. Hennig an der Hochschule für
Musik und Theater Hannover tätig. Er unterrichtete im Fach Chorleitung,
leitete den Kammerchor der Hochschule und hatte seit 1970 das Amt des Vizepräsidenten
inne.
Während der Feierlichkeiten zu seinem siebzigsten Geburtstag im Mai 1997, wurde Herrn Professor Hennig das große Verdienstkreuz des Niedersächsischen Verdienstordens überreicht. |
|
Elfriede Stahmer: Leitete das JSO von 1974 bis 1984. Sie ist ehemaliges JSO-Mitglied und legte an der Hochschule für Musik und Theater das Schulmusikexamen ab. Anschließend studierte sie Violine für das staatliche Musikexamen (SMP). Sie ist Violinlehrerin an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, freiberufliche Musikerin mit Konzert- und Lehrtätigkeit und wirkt in verschiedenen Ensembles für alte Musik mit (Ensemble Aperto, Fiori Musicali, Ensemble Lanterly, Capella Orlandi Bremen u.a.). |
|
Hanns Stahmer: Leitete das JSO von 1974 bis 1984. Geb. 1946; er ist ehemaliges JSO-Mitglied und legte an der Hochschule für Musik und Theater das Schulmusikexamen ab. Anschließend studierte er Viola für das staatliche Musikexamen (SMP). Er ist heute Musiklehrer am Hölty-Gymnasium Wunstorf und begeisterter Country- und Folk-Musiker in der Gruppe "Midlife". |
|
Prof. Anton Plate: Leitete das JSO von 1974 bis 1997. Er wurde 1950 in Hildesheim geboren und studierte ab 1968 Schulmusik an der Hochschule für Musik und Theater Hannover sowie gleichzeitig Komposition und Musiktheorie bei Heinrich Sutermeister und Alfred Koerppen. Als Komponist von internationalem Rang ist er seit 1982 Professor für Tonsatz und Musiktheorie in Hannover. |
|
Hans-Peter Pairott: Leitete das JSO 1984. Er ist ehemaliges JSO-Mitglied und heute Bundesgeschäftsführer von "Jugend Musiziert". |
|
Prof. Martin Brauß: Leitete das JSO von 1985 bis 1998. Er wurde 1958 in Mannheim geboren. Nach dem Studium in Musik, Germanistik und Philosophie in Heidelberg, Mannheim und Hannover (Klavier bei Prof. Engel, Violine sowie Gesang bei Prof. Faulstich) studierte er Dirigieren bei Rolf Reuter (Komische Oper Berlin). 1985 gewann er den Internationalen Brahms-Wettbewerb im Fach Liedbegleitung, woraus bis heute eine umfangreiche Begleitertätigkeit resultiert. Von 1987 bis 1992 war er Assistent des Generalmusikdirektors, stellvertetender Chordirektor und Konzertdramaturg an der Niedersächsischen Staatsoper Hannover. Von 1982 an leitete er den Chor der Medizinischen Hochschule Hannover sowie von 1989 bis 1998 den Hannoverschen Oratorienchor. 1992 wurde er Professor für Musiktheorie an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, dort ist er seit 1997 Vizepräsident. Mit verschiedenen Ensembles spielte er Schallplatten und Rundfunkaufnahmen ein und übernimmt Verpflichtungen als Chor-, Konzert- und Operndirigent im In- und Ausland. |
![]() |
Paul Weigold: Leitete das JSO von 1990 bis 1993. Er wurde 1966 in Schwäbisch Gmünd geboren, studierte Fagott bei Prof. Klaus Thunemann und Kapellmeister bei Prof. Lutz Köhler an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Daneben studierte er Dirigieren bei Wolf-Dieter Hausschild in Stuttgart. In der Spielzeit 1991/92 war er Korrepetitor am Stadttheater Würzburg, ab 1994 an der Hamburger Staatsoper. Seit 1997 wirkt er an der Wiener Kammeroper als Studienleiter und Dirigent. |
|
Prof. Walter Hilgers: Leitete das JSO 1998 und 1999. Er wurde 1959 in Stolberg/Rheinland geboren. Nach dem Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik Rheinland war er Tubist mehrerer renommierter Sinfonieorchester, zuletzt beim NDR Hamburg. Mit den "Berliner Philarmonikern" spielte er u.a. unter Karajan, Metha, Abbado, Maazel und Barenboim. Seit 1980 ist er Mitglied des Ensembles "German Brass", mit dem er zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen einspielte. 1989 wurde Hilgers an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater Hamburg zum Professor ernannt, seit 1995 ist er an der Weimarer Hochschule für Musik "Franz Liszt" Professor für Kammermusik. Er erhielt Dirigierunterricht bei Michael Luig und war Sieger eines Dirigierwettbewerbs der Staatlichen Philharmonie Kosice, Slowakei. Daraufhin folgten Konzerte als Dirigent im In- und Ausland, z.B. an der Bayerischen Staatsoper oder mit dem Philharmonischen Orchester Zagreb. |
![]() |
Cornelius Meister:
Er leitete das JSO zusammen mit Tobias Rokahr von 1999 bis 2003. 1980
in Hannover geboren, studierte er dort und in Salzburg Klavier und
Dirigieren u.a. bei Martin Brauß und Eiji Oue. Sein Engagement an der
Hannoverschen und Hamburgischen Staatsoper ist mittlerweile so
umfangreich, daß seine Zusammenarbeit mit dem JSO seit dem
Sommerkonzert 2003 leider ruhen
musste. Bei den Bayreuther
Festspielen 2004
war er im Rahmen der "Parsifal"- Inszenierung Assistent von Pierre
Boulez. Zur Spielzeit 2005 / 06 wird er sein Amt als
Generalmusikdirektor
der Stadt Heidelberg und Chefdirigent der Heidelberger Philharmoniker
antreten. Er bleibt dem JSO jedoch weiterhin sehr verbunden und wird
wieder mit ihm zusammenarbeiten, sobald es möglich ist. Aktuelle
Informationen unter www.kdschmid.de |
![]() |
Kerry Jago: Dirigent des JSO neben Tobias Rokahr von 2003 bis 2007. Er studiert seit Oktober 2001 bei Prof. Eiji Oue an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Er wurde 1979 in England geboren und wuchs in Neuseeland auf. Dort studierte er an der University of Wellington Komposition und Geschichte. Als Assistent von Marc Taddei dirigierte er Konzerte des dortigen Universitätsorchesters und besuchte Workshops mit dem New Zealand Symphony Orchestra und der Auckland Philharmonia. Beim Gisborne Opera Festival dirigierte er die Oper „Carmen“. Im Juli 2003 übernahm er die Leitung der Jungen Marburger Philharmonie und im Oktober 2003 die Leitung des Jungen Sinfonieorchesters Hannover zusammen mit Tobias Rokahr. Mit den beiden Orchestern führte er bisher Sinfonien von Beethoven, Dvorak, Schubert und Sibelius, Solokonzerte von Dvorak, Sibelius, Chopin, Beethoven und Brahms auf, mit Solisten u.a. von dem Netherlands Symphony Orchestra. Im Februar 2005 trat er mit dem Studenten-Sinfonie- Orchester Marburg und im Dezember 2005 mit dem Christchurch Symphony Orchestra (Neuseeland) als Gastdirigent auf. |